Was ist Bootslack?

Bootslack ist ein Schutzlack für Holz, der im Bootsbau eingesetzt wird und daher als besonders leistungsfähig beschrieben. Denn er ist abriebfest und widerstandsfähig gegen Salzwasser und UV-Strahlung. Zudem besitzt Bootslack eine hohe Elastizität und ist seewasserfest. Durch den hohen Ölgehalt im Lack trocknet er jedoch langsam.

Im Allgemeinen wird Bootslack für verschiedene Stellen benötigt, z.B. den Grund-, Zwischen- und Schlussanstrich auf Holzuntergründen. Ebenso auch auf der Innenseite, beispielsweise auf Sitzbänken, Regalen, Dachunterschichten oder Vertäfelungen für eine glänzende Optik.

Desweiteren dient der Bootslack als Schutz vor Witterung und garantiert den Erhalt.

Welcher Bootslack?

Vor dem Kauf eines Bootlacks, sollte man folgende Faktoren erwägen: Verarbeitungsaufwand, der Untergrund und die Trockenzeit. Eine weitere Qualitätsbestimmung ist wasserbasierter Lack oder auf Lösungsmittelbasis.

Für eine einfache Anwendung ist ein 1-Komponenten-Lack zu empfehlen.

Jedoch ist für das Lackieren des Boots der 2-Komponenten-Lack eher geeignet, da dieser mehr aushält und lange haltbar ist. Die Besonderheit bei diesem Lack ist, dass er mit einem Härterharz gemischt verarbeitet wird. Dementsprechend schnell ist die Härtungszeit. Die Widerstandskraft und Stoßfestigkeit spricht für diesen Lack für Boote.

Beim 1-Komponenten-Lack ist es vielmehr so, dass er immer überstreichbar ist. Dennoch sollte man den Herstellerhinweis beachten, denn je nach Herstellungsart kann er sich auch aufweichen und sich mit dem 2-Komponenten-Lack vermischen. Eine umgedrehte Lackier-Reihenfolge schließt das Vermischen aus.

Bootslack auftragen - Schritt für Schritt Anleitung

Generell kann Bootslack verdünnt aufgetragen werden, sowie vom Hersteller neu eingefärbt werden.

Am Beginn ist vorallem wichtig, dass der Untergrund trocken und perfekt vorbehandelt ist. Das heißt, Risse und Kratzer müssen durch Schleifen, Füllen und Überarbeiten beseitigt werden. Abschließend wird der Staub vom Schleifen und Säubern der Oberfläche entfernt und eine Grundierung aufgetragen. Dadurch hat man eine glatte und gleichmäßig eingefärbte Oberfläche.

Die Grundierung kann je nach Belieben mit einem Pinsel oder einer Rolle vorgenommen werden. Ferner gibt es auch dafür perfekt geeignete Lackwalzen. Nach der angegebenen Trockenzeit ist es Zeit für eine erneute Grundierung. Eventuell kann auch ein Zwischenschliff nötig sein, sofern dies vom Hersteller vorgegeben wird.

Im nächsten Schritt wird der Lack gewählt: je nach Grundierung sollte auch der Lack 1-Komponenten oder 2-Komponenten Lack sein, um eine Mischung zu vermeiden.

Wird ein Klarlack verwendet, sollte er vor UV-Strahlen schützen, damit der Lack durch die Sonne nicht vergraut oder ausbleicht.